...dass die teuersten Laufschuhe nicht immer unbedingt die besten sind?
Hoher Preis gleich hohe Qualität. Wenn das so einfach wäre, bräuchten wir keine Fachberatung mehr. Aber Vorsicht, nicht immer ist der teuerste Schuh auch der richtige für den Läufer. Bei der verwirrenden Vielzahl der Modelle gibt es fast so viele unterschiedliche Laufschuhe wie unterschiedliche Läuferfüße. Der Preis sagt über den Schuh so viel aus wie die Dicke der Hornhaut über die Füße: nämlich nichts. Laufschuhe, teuer und preiswert, sind immer nur so gut, wie sie zu den Füßen passen, die in ihnen stecken.
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...dass die gängigen Formeln zur Errechnung der maximalen Herzfrequenz ungenau und manchmal sogar falsch sind?
Bei körperlicher Belastung reagiert das Herz sofort. Die Herzfrequenz steigt. Mit jedem Herzschlag wird eine konstante Menge Blut und Sauerstoff durch den Körper gepumpt. Bei einstündigem Dauerlauf etwa 10000-mal bis zu 200 ml Blut. Der Anstieg der Herzfrequenz entspricht ungefähr dem Anstieg der Sauerstoffaufnahme sowie dem Energieverbrauch und damit auch der Belastungsintensität. Die Anzahl der Herzschläge pro Minute wird zum Gradmesser für die körperliche Belastung. Je höher die Schlagzahl, desto höher die Belastung. Folglich lassen sich Belastungsstufen sehr exakt in Herzfrequenzwerten angeben.
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...dass Querfeldeinlaufen die Koordination schult und Kraft bringt?
Unebene Laufuntergründe haben zur Folge, dass die Füße nie gleich aufsetzen und diese mit jedem Schritt anders belastet werden. Beim Querfeldeinlaufen ist also die Belastung für den Muskel- und Sehnenapparat sehr vielseitig. Dies verhindert aber nicht nur eine gleichförmige Muskelbelastung, sondern - und das ist das Beste - es beugt Überlastungen und Folgeverletzungen vor. Auf einen Nenner gebracht, heißt das: Traillaufen vermindert das Verletzungsrisiko. Es stärkt die Fußgelenke, und je stärker die Fußgelenke, desto geringer sind die Belastungen für die gesamte Unterschenkelmuskulatur (vordere wie hintere).
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...dass sich auch bei wenig Zeit selbst zehn Minuten für ein sinnvolles Lauftraining lohnen?
Ein effektives Herangehen an jede Art von Lauftraining, und sei es auch nur eine Zehn-Minuten-Einheit, lässt sich im Grunde auf einen wesentlichen Anspruch reduzieren: Man muss diese Zeit klug zu nutzen wissen. Dass Sie in den zur Verfügung stehenden zehn Minuten nicht nur so dahintraben, versteht sich von selbst. Der Trainingseffekt wäre wirklich zu gering, als dass sich der Aufwand zum Umziehen lohnen würde. Bei zehn Minuten Zeitbudget geht es um eine sehr intensive Trainingsbelastung, die in erster Linie darauf zugeschnitten ist, die Zeit so effizient wie möglich einzusetzen.
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...dass mit einer verbesserten Renneinteilung Bestzeiten in einem Wettkampf vorprogrammiert sind?
Für die meisten Läufer empfiehlt sich eine ganz einfache Renntaktik: Teilen Sie Ihre realistische Wettkampf-Zielzeit durch die einzelnen Kilometerabschnitte, und versuchen Sie, die errechneten Zeiten im Wettkampf gleichmäßig durchzulaufen. Nichts einfacher als das, oder? Von wegen. Schon mit dem Startschuss rennen die meisten Läufer alle guten Pläne über den Haufen und lassen ihrer Nervosität freien Lauf. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass Marathonläufer schon auf dem ersten Kilometer 30 Sekunden schneller sind, als sie eigentlich sein wollten.
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